Pädagogisches Konzept

Atelier
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Teiloffenes Konzept

Das pädagogische Personal begegnet jedem Kind wohlwollend, achtsam, offen und wertschätzend. Wir gehen auf die individuellen Bedürfnisse jedes Einzelnen ein und knüpfen dabei am jeweiligen Entwicklungsstand an.

Seit 2014 arbeiten wir im pädagogischen teiloffenen Konzept, das stetig weiterentwickelt wird, um den Kindern eine individuelle Bildungsbegleitung zu ermöglichen. Durch das teiloffene Konzept unserer Einrichtung ermöglichen wir den Kindern eigenverantwortliches und kooperatives Lernen. Den Kindern steht zur Freispielzeit nicht nur der eigene Gruppenraum zur Verfügung, sondern der gesamte Kindergarten. Alle Räume sind den Bildungsbereichen gemäß mit den entsprechenden Materialien ausgestattet, so dass die Kinder ihrer natürlichen Neugierde nachgehen können und ihr Erkundungs- und Forscherdrang aufgegriffen und unterstützt wird. Wir, als pädagogisches Personal begleiten und unterstützen sie dabei. In unseren Lernwerkstätten: Kreativwerkstatt, Leisewerkstatt, Rollenspielwerkstatt, Konstruktionswerkstatt, Holzwerkstatt, Schul-/ Lichtwerkstatt, Turnwerkstatt und in der Gartenwerkstatt erlernen die Kinder individuell selbsttätig zu werden.

Was ist eine Lernwerkstatt?

Eine Lernwerkstatt ist ein themenspezifischer Bildungsraum, ausgestattet mit vielseitigen Materialien und entsprechenden „Werkzeugen“. Außerdem steht den Kindern Informationsmaterial, in Form von Fachbüchern, Bildern, digitalen Medien…. zur Verfügung.

Dort können sich die Kinder eigenständig ausprobieren, experimentieren und reflektieren, wodurch sie wertvolle Lernerfahrungen machen. Dabei spielt der Erzieher eine begleitende und unterstützende Rolle. Gleichzeitig beobachtet und dokumentiert dieser den Lernprozess des einzelnen Kindes.

Inklusion in unserem Kindergarten

„Ein Ziel der Inklusion ist es, dass alle Menschen Anspruch auf den gleichen Zugang zu Bildung haben müssen. Dazu zählt natürlich auch, dass Kinder mit einer Behinderung die gleichen Chancen haben sollten wie Kinder ohne eine Behinderung. Daher beginnt Inklusion nicht erst in der Schule, sondern bereits im Kindergarten. (…)“

Ein harmonisches Miteinander in einer Kindergartengruppe setzt auch voraus, dass alle Gruppenmitglieder offen füreinander sind. Niemand wird an den Rand gestellt.

Wenn sich im Laufe eines Kindergartenjahres durch die Beobachtung und Dokumentationen der Erzieherinnen evtl. Entwicklungsverzögerungen, Verhaltens- oder Entwicklungsauffälligkeiten eines Kindes zeigen, wodurch dieses Kind Probleme im Einbringen in das Gruppengeschehen oder dem eigenen Lernen hat, initiiert unser pädagogisches Personal in Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten eine Inklusionsmaßnahme. Durch diese Fördereinheit wird dem Kind geholfen, sich im Gruppengeschehen zurecht zu finden, sowie in den Gruppenalltag einzubinden.

Partizipation

Partizipation und Mitbestimmung finden bei uns bereits altersgemäß in der Krippe statt und setzen sich im Kindergartenbereich fort. Dort werden sie intensiviert und ausgebaut.

  • Beachtung der Themen der Kinder (Beschwerden, Wünsche oder Ideen) im täglichen Morgenkreis
  • Wahl während der Freispielzeit: Wo, mit wem und wie lange ich spiele,
  • Angemessene aktive Beteiligung an Entscheidungs- und Handlungsprozessen
  • Mitgestaltung ihrer Bildung und Entwicklung durch Portfolioarbeit
  • Einbringen, Abstimmen und Verantwortung übernehmen durch Kinderkonferenzen (Demokratie erleben)